Vom Filzalmsee um die Hohe Salve

Der letzte Wandertag in der Kitzbüheler Alpen startete in Brixen im Thale. Mit der Gondelbahn Hochbrixen fuhren wir zunächst hinauf zur Bergstation am Filzalmsee. Der Erlebnispark Filzalmsee mit ist nicht ganz so spektakulär wie der Hartkaiser, bietet er doch mit dem See und diversen Bewegungsbecken Möglichkeiten für Wellness und gesundheitlicher Betätigung. Ein Wasserriese im See ist ein weiteres Highlight.



Doch erstmal war Wandern an der Reihe, galt es doch die moderaten Vormittagstemperaturen zu nutzen. Also ließen wir den Filzalmsee links liegen und marschierten durch Wald und Flur in Richtung Hexenwasser - ein auf ca.1140m Höhe gelegener weiterer Erlebnispark größeren Formats. Drei Seilbahnen treffen sich hier und das Getümmel von Touristen ist kaum überschaubar. Ein Eis gönnten wir uns trotzdem. Unser eigentliches Ziel, der Gipfel Hohe Salve mit 1829m, steuerten wir aber mit der Seilbahn an, um den Abstieg dann per pedes zu bewältigen. Gesagt getan. Auf dem Gipfel statteten wir der Salvenkirche einen Besuch ab. Was gab es sonst noch zu erwähnen auf der Hohen Salve ? Natürlich - ein Erlebnispark, eher bescheidener als Hexenwasser aber immerhin . . .






Die Sonne stand im Zenit und die Temperaturen bewegten sich in Richtung 35°C. Und auf den Abstiegspfad gab es weder Baum noch Strauch. Also ging es mit der Gondelbahn wieder zurück zum Hexenwasser, um dann mit dem Keatlift wieder hinauf zu fahren, allerdings nur bis zur Bergstation 1500m an der Baumgrenze. So konnten wir unser Seilbahn Verbundticket richtig ausnutzen und kamen doch noch in Wandergenuß. Über die Keatalm ging es zurück zum Filzalmsee, wo sich einige auch einen Badespaß gönnten.
Ach ja, da war doch noch der Wasserriese. Der Sage nach ein Riese aus grauer Vorzeit und Schrecken für die Menschen. Zur Strafe riß ein Gewitter ein Loch in die Alm, welches sich mit Wasser füllte und den Riesen dahin verbannte. Technisch ist der Riese eine stählerne Figur unter Wasser, welche durch andauerndes Treten eines Pedals mittels Luftdruck an die Wasseroberfläche gehoben wird.