Um den Zinsberg zu den blauen Steinen

Tag zwei ist den „blauen Steinen“ gewidmet. Eigentlich wollen wir per Seilbahn hinauf nach Hochbrixen fahren, doch an der Talstation liegen die Seile am Boden. Revision ist angesagt. Verständlich, denn die Bahn dient hauptsächlich den Skifahrern - im Winter ist hier die Hölle los, dann muss alles funktionieren. Kein Problem für Marianne, Hochbrixen kann man auch per Auto erreichen, man muss nur wissen wie. Nach einer knappen halben Stunde Fußmarsch erreichen wir eine kleine Abraumhalde, auf welcher Steine mit blauen und grünen Einschlüssen aus Azurit und Malachit zu finden sind. Das Edelsteinfieber befällt uns und die Rucksäcke werden immer schwerer.





Den Weiterweg zu unserem Tagesziel Jochstub’n säumen wieder unzählige Alpenblumen, u.a. Knabenkräuter, Arnika, Katzenpfötchen, Wollgras und viele andere. „Was ist Germknödel“ wollen unsere beiden Neualpinisten wissen? Auf unseren Rat hin lassen sie sich diese alpenländische Spezialität dann auch vorzüglich munden. Um diese Kalorienbombe auch energetisch wieder zu nutzen, will Henry zum Abschluss der Tour unbedingt noch den „Riesen“ aus dem Filzalmsee auftauchen lassen. Ein anstrengendes, letztlich aber erfolgreiches Unterfangen mittels einer Tretluftpumpe.