Herbst- und Keltenfest in Mönchsondheim

Donnerstag 6.Oktober 2019



Wir wanderten vom Bahnhof Iphofen los, über die Landstraße mit herrlichem Ausblick auf die hügelige Landschaft. Bald erreichten wir die Weinberge, die ihr herbstliches Laub zeigten. Die Weinlese war schon vorbei und wir naschten von den restlichen Trauben. Grüne und rote - einige waren noch nicht süß! Der Weg führte uns an der Vogtsmühle im Breitbachtal, mit ihren Ziegen und Gänsen vorbei, bis wir zum Museum in Mönchsondheim kamen, wo das Fest stattfand. Zuerst was zu trinken nach der Wanderung und dann zu den einzelnen Ständen, an denen wir selbst Butter schlagen oder Kraut hobeln konnten. Wir machten einen Rundgang durch den Kräutergarten und schauten uns die Ausstellung „Die ältesten Dörfer der Jungsteinzeit“ im Museum an. Beim Brotbacken waren zu viele Leute, so dass wir gleich wieder gegangen sind. Es war zu kalt, um außen zu sitzen, so kehrten wir im Gasthof Krone zum Essen ein. Die Wirtin erkannte Siggi und mich gleich wieder von der Vorwanderung - das war ein Hallo. Wir bestellten unsere Getränke und das Essen, da wurde vom Haus eine Vorspeise (kleine Happen) serviert. Nach dem Essen bekamen wir, ohne es zu bestellen, noch ein Eis - da kam Freude auf! Plötzlich kam die Wirtin in die Gaststube - mit einem riesengroßen runden Blech - darauf war ein Streuselkuchen! Sie forderte Siggi auf, ihn mit einem riesigen Messer anzuschneiden. Eine Ecke des Kuchens zerschnitt sie in kleine Stücke und alle anwesenden Gäste in der Gaststube durften probieren. Das war ein kulinarisches Erlebnis. Wir verließen freudig das Gasthaus und wendeten uns wieder dem Museum zu, um die anderen Gebäude anzusehen. Jedes Gebäude beherbergte ein mittelalterliches Handwerk, das bis heute ausgeführt wird. Treffpunkt war das Caféhaus und einige Wanderer nutzten das Lokal für Kaffee und Kuchen, die alle selbstgebacken waren. Danach machten wir uns auf den Heimweg und jeder sagte: „Das war eine gelungene Wanderung und ein hervorragendes Essen. Wir wollen da noch mal hin.




Lieber Siggi, bitte die Wanderung nächstes Jahr nochmal  anbieten.