Rundwanderung auf dem Rednitzhembacher Kunstweg

Donnerstag, 12. Dezember 2019,
Wanderführerin: Lisa Rikirsch, 10 km


Vorbemerkung: Diese Wanderung wurde von unserer Wanderführerin und ihrem Bolandi erarbeitet und fand Niederschlag in dem Wanderbuch das FAV, herausgegeben vom Verlag Nürnberger Presse „Nürnberger Wanderziele 2 – Landlust – Stadtnah“ als Tour Nr. 52 auf Seite 254.





Es war höchste Zeit, diese Tour einmal zusammen mit der „Donnerstagscombo“ in Angriff zu nehmen.

Eine gute Entscheidung, denn mit einer Gruppenstärke von 20 Wanderern kann man sich schon sehen lassen. Dass man bei mittlerweile 57 Kunstwerken nicht alle in sich aufnehmen kann, versteht sich von selbst, man will ja auch noch wandern. So beschränkt sich die Auswahl der näher zu betrachtenden Kunstwerke von ganz alleine, vornehmlich auf die neu hinzugekommenen: so z.B. den „Postman“, direkt gegenüber der Post, die „Digitale Native“, an der Eisernen Brücke und natürlich zwei Klassiker, wie den „Hulzmoh“ und den „Eisernen Richard“ bzw. „Schütze und Apfel“.
Zielstrebig führt uns unsere Wanderführerin zu einem Hof an der Bahnhofstraße und zeigt uns ein Relikt der Schwabacher Kunstbiennale Ortung: Die Figurenbeute „Bienenhäuser zum Schwärmen“ aus dem Apothekersgarten. Sie warten hier auf eine Präsentation, welche Ihrer Bedeutung würdig ist.
Über das „Brünnla“, und durch den Wald entlang dem Hembach hat die urtümliche Natur den Vorrang. Den Geist in flüssiger Form zaubern Fritz und Helga aus dem Rucksack, bevor wir uns mit dem „Hembacher Männla“ und den wunderschönen Fresken aus dem 15. Jahrhundert in der evangelischen Kirche wieder der Kunst zuwenden.
Bis auf den letzten Platz füllen wir das Café im Backhaus Lederer bei unserer Mittagseinkehr. Die einst stolze Zahl von Gasthäusern im Altort Rednitzhembach ist leider seit einem knappen Jahr Geschichte.
Ab der Kahnfahrt reiht sich Kunstwerk an Kunstwerk und es fällt einem schwer, vor jedem inne zu halten um es in sich aufzunehmen. Ein wahres Kunstwerk der Natur finden wir am Ende des Wiesengrundes, bevor der Weg in den Wald eintaucht.
Es ist ein Ableger der berühmten „Bavaria Buche“ aus Pondorf, welche mittlerweile einem Sturm zum Opfer gefallen ist. Unser Ableger wurde im Jahre 2005 als kleiner Spross gepflanzt und hat sich bis heute zu einer wunderschön geformten Rotbuche entwickelt.
Das Eisenhaus, die Waldläuferin, der Waldfisch und der Affenreiter sind nur einige Stationen, welche wir im anschließenden Wald passieren. Den Ausklang im Sinne des Wortes bildet kurz vor dem Bahnhof der „Klangvogel“, mit dessen Melodie „Wenn ich ein Vöglein wär“ wir unsere Kunstwegwanderung beschließen.






Text und Bilder: Roland Rikirsch