Auf den Dünenweg „Hier sieht es aus wie am Mallorca, es fehlt nur das Meer“

Sonntag den 09.08.2020

Mit der S-Bahn in Altdorf angekommen, erklärte ich zuerst die Corona Regeln und wir übten, wie weit der Abstand beim Wandern untereinander sein muss. Jeder steckte die Arme zu beiden Seiten aus. 



Jetzt ging´s mit den Dünenweg Zeichen, das uns den Weg zeigte, los. Die kleine Mirieda übte sich als Wanderführerin. Immer vorneweg, sie schaute auch mal zurück und sagte zu mir: „Alle sind da, wir gehen weiter“ und „schau mal da ist wieder das Dünen-Weg-Zeichen“. Wir machten öfter mal Pause, da wir, bei dieser Affenhitze, viel trinken mussten. Der Weg ging durch den schattigen Wald, das war sehr angenehm. Das änderte sich schlagartig, als wir die Düne erreichten. Die Hitze kam nicht nur von oben, nein – der helle Sand strahlte genauso viel Temperatur ab! Wir suchten uns erstmal einen Baumstamm an einem schattigen Platz und packten unser Vesper aus. Danach verteilte ich zwei Zettel mit Rätseln über die Lebensbedingen der Insekten und Pflanzen auf dem Sand. Nach der Auswertung bekam jeder eine Preis. Einige zogen sich die Schuhe aus und liefen über den Sand. Luise sagte: „Oben ist er irre heiß, aber unten ist er kühl.“ Wir sahen blütenreiche Heide, schimmernde Silbergrasfluren und Flechtenkiefernwälder, die hier in den Dünen wachsen. Die lichtliebenden Arten, wie die Blauflügeligen Ödland Schrecke überleben in dieser unwirklichen Gegend. Wir wanderten denselben Weg wieder zurück nach Altdorf und holten uns noch erfrischende Getränke aus dem Automaten am Bahnhof - das tat gut.



Eure Waltraud


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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