Maingezwitscher-Pfad am Auenweg

Sonntag 19.08.2018

Nach mehrmaligen umsteigen mit der Bahn kamen wir in Ebensfeld, das Eingangstor zum „Gottesgarten“, an. Nach einer kurzen Begrüßung setzten wir uns, Richtung Oberbrunn, in Bewegung. Es ging zuerst durch den Ort, bis wir an einem Spielplatz ankamen. Da wurde gleich geschaukelt und auf dem Kletterturm gings hoch hinaus – „Wir gehen weiter“, sagte ich und trommelte alle zusammen. Ein Stück den Radweg entlang, da standen schon die ersten Obstbäume. Eifrig wurde am Boden nach Äpfeln und Birnen gesucht, die noch nicht wurmig oder matschig waren. Das Taschenmesser raus und schon wurde probiert ob die Äpfel sauer waren. Über die Brücke führt uns der Weg nach Oberbrunn, vorbei an der Laurenzikirche die wir besichtigten, am Bach entlang und da kamen wir wieder an einem Spielplatz an. Die Erwachsenen machten eine Trinkpause und die Kinder tobten sich an der Wippe und Schaukel aus. Nach der kurzen Rast wanderten wir den Berg hinauf. Oben angekommen hatten wir eine super Aussicht zum Staffelberg, Koster Banz und den Ansberg (Veitsberg) genannt. Jetzt kamen wir in den schattigen Wald, da sammelnten die Kinder kleine Stecken für zuhause, „Damit der Hund vom Nachbarn was zum Spielen hat“. Als wir aus dem Wald traten sahen wir schon die Main Auen und überquerten die Straße zur ersten Station des „Maingezwitscher Pfads“. Der Flyer steckte in einem Kasten. „Den brauchen wir, da wir an jeder Station die Felder ausstanzen müssen, der Vogel Flori ist ab jetzt unser persönlicher Begleiter“. Zuerst blickten wir auf eine Scheibe. Die konnte man drehen und sehen, wie der Main Verlauf sich in den Jahrzehnten verändert hatte. Weiter ging es zur Steinwelt. Die musste man erfühlen! Die Auflösung stand am Deckel von den Kästen. Bei der nächsten Station, das war Floris Welt, las Siggi die Tafel vor und alle lauschten wir gespannt wie zum Beispiel die Vögel schlafen. Der Weg führte uns weiter zum Aussichtturm. Wir machten hier unsere Mittagspause, dann stiegen wir den Turm hinauf und hielten, mit unseren Ferngläsern, Ausschau nach Enten, Gänsen und Reihern. Wir hatten nicht weit zu den Auen und sammelten kleine Muscheln, die am Ufer im Sand lagen. Weiter gings, an Fischweihern vorbei, da mussten die Kinder, an der Tafel, ein Rätsel lösen. So jetzt hatten wir alle 5 Stanzfelder gestanzt und wir packten den Flyer ein. Wir wanderten bis nach Zapfendorf, immer am Main entlang und freuten uns schon auf die Schlußenkehr mit kühlem Getränk und Eis.