Familienwanderung zum Freizeitpark Ziegler

Sonntag 03.06.2018

Die Familien fanden sich am Bahnhof Schwabach und Nürnberg ein. Ein Kind war noch nie mit den Zug unterwegs gewesen: „Das ist heute für mich ein Abendteuer“, sagte Josephine und erzählte uns gleich noch drei Kinderwitze. In Ansbach angekommen erwartenden uns noch zwei Wanderer. Josef und Luise kamen in den Fahrradanhänger, sie hatten auch noch einen Tretroller dabei, der ab und zu ausgepackt wurde. Wir suchten uns den Weg durch Ansbach, das war gar nicht so einfach, beim Vorwandern machte Waltraud und Siggi einige Fleißkilometer. Aber heute fanden wir alle den kürzesten Weg durch die Stadt. Als wir am Waldrand ankamen wurde es schon kühler. Waltraud erklärte uns die Pflanzen am Wegesrand und was man daraus kochen kann. Wir rasteten auf einer Bank und packten unsere Rucksackverpflegung aus. Die Wanderfamilien verteilten ihr mitgebrachtes Essen untereinander um zu kosten wie die Verpflegung der anderen schmeckt.



Als war auf die Landstraße kamen gab ich Anweisung, wegen der Autos, immer hintereinander zu gehen. Als wir an einem großen Hühnerhof vorbeikamen ahmten wir die Laute der Hühner und Hähne nach, das war eine Gaudi. Aber wir mussten weiter, mit einer super Aussicht nach Ansbach und es gab viele Kornblumen und Klatschmohn zu bestaunen, bis wir im Freizeitpark Ziegler ankamen. Zu erst wurden Getränke geholt bevor es zu den Ziegen, Hasen, Hühnern und Ponys ging. Das Futter gabs aus einem Automaten für 0,50 €, so dass wir alle Tiere artgerecht Füttern konnten. Als wir zum Aufbruch riefen wurden noch die Wasserfalschen aufgefüllt, denn es gab keinen schattigen Rückweg, wenigstens war er kürzer wie der am Vormittag. Nach einer Weile bemerkten die Familien: „Das ist ja wie in der Wüste“ und ich forderte alle auf etwas was zu trinken. Wir waren froh wieder am Bahnhof Ansbach zu sein und kauften uns gleich ein kühles Wasser, bis der Zug fuhr.