„Gummibärchen“ mal ganz anders

Samstag 11.08.2018

Ich staunte nicht schlecht als ich die Anmeldeliste bekam, es standen 20 Kinder darauf. Na, das kann heiter werden, dachte ich. Alle Kinder kamen und hatten die Silikonformen dabei, bis auf einen Jungen, der bekam von mir eine Eiswürfelform. Zuerst erklärte ich die Vorgehensweise und was für Zutaten wir brauchen. Auch für vegane Gummibärchen hatte ich gesorgt, es war aber keiner dabei, der sie kochen wollte, aber wir probieren sie zuhause aus. Ich hatte schon vorab einige Gummibärchen gemacht, so dass gleich zwei Sorten probiert werden konnte. Nun gings los. Ich teilte zwei Gruppen ein. Wir fertigten Gummibärchen mit Kirschgeschmack an. Alle Zutaten wurden abgemessen und die Zitrone wurde ausgepresst. Die Gelatine hatte ich vorher schon eingeweicht; „Das ist aber glitschig, igitt“ - alles in einen Topf und feste rühren. Mit einem Schöpfer wurde die Masse in die Formen gegossen und in den Kühlschrank gestellt. Natürlich mit dem Namen versehen, dass keine Verwechslung aufkommt.



Jetzt heist es warten bis die Masse fest ist. Bei der Vegan Variante wiederholte sich die Herstellung, nur dass die Gelandine aus Algen bestand und sie nicht einweichen musste. Das Pulver konnten wir gleich einrühren. Die Früchte bestand aus Himbeeren, Schwarzbeeren, Erdbeeren, alle Zutaten in den Topf und wieder rühren, rühren, rühren. Nach dem Aufkochen mit dem Pürierstab zerkleinern, durch ein Sieb passieren, mit dem Schöpfer in die Formen gießen und ab in den Kühlschrank. So, nun bastelten wir noch Tüten mit einem Bären darauf oder sie malten den kleinen Bären auf die Tüten. Als die Eltern zum Abholen kamen gab es einen Stau beim Kühlschrank. Jeder wollte zuerst seine Gummibärchen haben. Die Eltern bekamen gleich einige zum Naschen: „Die schmecken aber köstlich, da brauchen wir das Rezept!“. Ich gab es ihnen mit nachhause. Jetzt waren alle weg und abgeholt, da gings zum Aufräumen und abspülen! Stunden später war ich zuhause.

Eure Waltraud