Zur Burgruine Rotenhan

Sonntag 10.09.2017 

Die Familien fanden sich am Schwabacher Bahnhof ein, und wir fuhren mit dem Zug mit zweimal Umsteigen nach Ebern -  da kam die Sonne heraus. Wir wanderten am Judenfriedhof vorbei im schattigen Wald, wo wir süße Brombeeren naschten. Wir fanden auf unserem Weg einen riesigen Steinpilz. Ich nahm ihn mit nach Hause, leider war er wurmig. Bei der Burgruine angekommen, kletterten die Kinder erstmal die Felsenstufen hoch, wo früher eine Zisterne war. Nach der Erkundung des alten Gemäuers lasen wir die Schilder mit der Burggeschichte. Ich erklärte, dass wir auf dem Rückweg das Schloss besuchen, wo die heutigen Besitzer wohnen. Aber erstmal machten wir  noch eine gemütliche Rast und packten unsere Rucksackverpflegung aus. Es wurde auch neugierig geschaut, was die anderen so dabei hatten. Zurück gingen wir ein kurzes Stück den gleichen Weg, bis der Abzweig zum Schloss kam. Wie versprochen, betraten wir den Schlosshof und sahen uns die Gebäude und Stallungen an.



Jetzt traten wir den Heimweg an nach Ebern an. Leider - oder zum Glück - fuhr uns der Zug vor der Nase davon. Die Altstadt von Ebern ist nicht weit weg, so gingen wir hinein. Das war eine Überraschung - da war ein großes Fest der Vereine und wir gingen mit den Kinder zu den Pfadies (kurz für Pfadfinder), die Stockbrot über offenem Feuer garten, da machten wir gleich mit. Das hat sehr lecker geschmeckt, jedoch die Zeit für ein zweites Stockbrot hatten wir nicht, wir mussten rechzeitig zum Zug, der uns zurück nach Schwabach brachte.



Eure Waltraud