Kurze Winterwanderung um Spalt mit gemütlichem Ausklang im Zollhaus

Donnerstag 27.02.2020, Wanderführerin Kristiane Reiber,    10,4 km
(Bild Streckenführung)





Das Wetter ist noch recht annehmbar als wir Spalt, vorbei am Bäcker Baulabeck, verlassen. So können wir uns auch noch einen Blick auf den Reifenturm und die Spalter Stiftskirchen gönnen, während ich die Legende zur Namensgebung von Spalt erzähle.



Da der Wind auf der Höhe recht kalt ist, wandern wir lieber im Tal des Hatzelbachs bis ins Schnittlinger Loch. Der Orkan Sabine hatte auch hier einige Schäden hinterlassen, doch sind diese bereits vom Bauhof der Stadt aufgeräumt, dass wir uns hineintrauen können. Immer doch wieder schön da!

Der Anstieg aus dem Schnittlinger Loch ist anstrengend, auch weil wir alle winterlich eingepackt sind. Schneefall ist laut Wetterbericht zu erwarten, der dann auch bereits während unserer Rast an der Schnittlinger Eiche leicht zu rieseln beginnt. Schnell noch einen Kaffee oder ein Spalter Bier zur Stärkung (mein Mann Rudi hat wieder gute Dienste geleistet), dann geht es hinab Richtung Rezattal an Hopfengärten vorbei.





Durch den Kiefernwald laufen wir auf angenehm weichem Waldboden. Dann wandern wir am Mühlreisighaus vorbei, einem der ältesten Hopfenhäuser von Spalt. Mittlerweile fällt dicker Schnee, der die Landschaft verzaubert. 


Bald erreichen wir wieder Spalt und gehen durch die urige Gänsgasse mit ihren urigen Künstlerhäusern ins Zollhaus-Wirtshaus. Wie angenehm ist es nun im Trockenen und Warmen! Dicke Schneeflocken fallen, während wir uns das Essen schmecken lassen. In guter Stimmung lassen wir damit die Wanderung ausklingen.
 
Bericht: Kristiane Reiber; Fotos: Walter Müller