Der Siebener Weg - jede Menge historischer Steine

Samstag, 1.Februar 2020

Die sieben Wanderer auf dem „Siebener Weg“. In Langenzenn angekommen wurden wir von zwei, hier ansässigen, Wanderern der Og. Fürth begrüßt. Wir gingen Richtung Horbach und trafen auf den ersten Stein mit der Aufschrift „Siebener Weg“. Hier erklärte Siggi das Ehrenamt der „Siebener“, einer Gemeinschaft zur Festlegung und Überprüfung ortsgebundener Grenzen in Stadt und Flur. Der Weg führte uns durch eine Schlucht entlang des Teichenbachs, der in die Zenn fließt. Wir gingen weiter bis zum Schotterweg und bogen links ab bis wir an den Siebener Platz ankamen. Eine Tafel erklärte uns die Steine und die Bedeutung der Feldgeschworenen (Siebener). An dieser Stelle ist auch ein Kräutergarten angelegt. Wir wanderten den kurzen Abstecher zurück und kamen an einen weißen Stein, einen „Marktgrafenobelisk“. Der Weg führte uns nach Langenzenn zu unserer Gastwirtschaft wo wir mittags einkehrten.



Es fing leicht das Regen an, aber das störte uns 7 Wander nicht. Wir machten uns wieder auf den Weg, überquerten die Zenn und wanderten nach Laubendorf. Wir kamen am „Gänsebrunnen“ vorbei und bogen, nach ein paar Schritten, in den Altbuchweg ein und erreichten nach ca.100 m den sogenannten „Ruhe Stein“ von Laubendorf. Ein flacher Stein über ein Bächlein auf dem, früher, die Särge der Verstorbenen abgelegt wurden, bevor sie, den Berg hinauf, im Friedhof bestattet wurden. Wir gingen zurück auf die Hauptstraße und wanderten den Kuhberg nach oben, vorbei an einer Quelle mit einen kleinen Teich, bis zum Laubendorfer „Staagärtla“. Hier legten die Laubendorfer Siebener einen Siebenerplatz an. Siggi las uns, aus einem Buch, die Bedeutung der Steine vor. Es sind 18 Stück und zwei davon sind auf dem Kopf gestellt, damit die Allgemeinheit auch mal sieht, wie ein alter Grenzstein aus Sandstein von unten aussieht (Kreuze und Striche). Der Weg führte uns durch eine Unterführung an einem Waldlehrpfad vorbei Richtung Langenzenn. Wir passierten eine Kneippanlage in deren Nachbarschaft einige Grenzsteine aufgestellt waren. Am Bahnübergang Haltepunkt Hardhof, verabschiedeten wir uns von unseren Mitwanderern der OG. Fürth und gönnten uns noch einen Kaffee bis der Zug fuhr.




Eure Waltraud