Zur Marienquelle

Donnerstag 09.07.2020
Wanderführerin: Krimhilde Kuhse; 17,5 km


Schon wieder Heidenberg mag sich der Eine oder Andere gedacht haben.
Wir sind flexibel und die Entscheidung von Krimhilde, wieder mal von Schwabach nach Kühedorf und zurück zu wandern lockt eine Woche nach der Auftaktwanderung von Lisa zum Heidenberg schon wieder 16 Wanderer vom Sofa.
Dies hat wohl mehrere Gründe:
1.    Die Donnerstagsgruppe hat einen soliden Stamm an Wanderern - sie wandern bei jedem Wetter - Hauptsache raus!!
2.    Die Ankündigung von 15 Wanderkilometern lockt auch einige, welche unter dieser Distanz ihre eigenen Wege gehen. Ich möchte sie mal ganz salopp als „Kilometerfresser“ bezeichnen. Das sind diejenigen, welche zwar fast schon in die Altersgruppe der Donnerstagswanderer eingestuft werden können, aber dank ihrer extrem guten körperlichen Verfassung unter diesen 15 Kilometern einfach nicht ausgelastet sind. Beneidenswert!!!
3.    Krimhilde hat ein super Gespür für optimales Wanderwetter.

Pünktlich um zehn, nach Erledigung aller Corona-Formalitäten, verlassen wir den Schwabacher Bahnhof. Es dauert fast bis zur Stadtgrenze an der Autobahn, bis wir komplett sind. Ich bin der Meinung, man sollte denjenigen, die beim Einstieg in die Wanderung schummeln, Strafkilometer aufbrummen: Z.B. beim Mittagessen, während alle wohlverdient einkehren, müssen sie die versäumte Strecke einwandern.
Ausnehmen möchte ich hier unseren Wanderfreund Achim: Er ist immer in der Lage, jemanden zu finden, der ihn rechtzeitig an der vereinbarten Einkehr absetzt.
Manche versuchen sich solchen Disziplinierungen zu entziehen, indem sie selbst angesetzten Nussschnaps in die Runde reichen, um damit den Vorwärtsdrang der gehobenen Leistungsgruppe an das Niveau der „Immer Wanderer“ anzugleichen. Eine infame Methode, aber wirksam.
Die Gruppe rückt näher zusammen und gemeinsam kann man heute die herrliche Aussicht von der Ofenplatte und das Luderloch bei bestem Wanderwetter genießen.
Erfrischend das kühle Nass aus der Marienquelle. Die Frage, ob das Wasser (noch) trinkbar ist kann allerdings nicht vor Ort geklärt werden.
Am Ortsausgang von Obermainbach trennen sich die „Schummler“ wieder von der Gruppe. Sie werden es bitter bereuen. Sie verpassen den finalen Höhepunkt der Wanderung: Die Einkehr auf einen „Absacker“ im „Schnakenkeller“ am Parkbad.






Text und Bilder: Roland Rikirsch



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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