Vatertags-Kneipp-Tour

Donnerstag 30.Mai 2019

Es fing turbulent an. Die Deutsche Bahn verspätete sich 2-mal, sodass Waltraud und ich, per Zug und Taxi eine Stunde später als die Wandergruppe Bad Windsheim erreichten. Unsere Wanderer vertrieben sich bis dahin die Zeit mit Kaffee und Kaltgetränken am Minigolfplatz.
Nach der Begrüßung ist gings endlich los. Wir Wanderfreunde durchquerten den Kurpark an den Kakteen und am Kräuterbeeten vorbei. Alex, der blind ist, konnte alles mit seinem Geruchs- und Tastsinn erfassen, und wir erklärten ihm, was für Kräuter er in der Hand hielt. Anja und ich verband ein Bändchen mit Alex . Das geht super, er war immer in der vorderen Gruppe. Als wir den Kurpark verließen ging es ein Stück den Kelten-Erlebnisweges entlang, einen kurzen Anstieg hoch, mit schöner Aussicht über die Landschaft der Frankenhöhe. Kurz danach erreichten wir das Gipfelkreuz, um eine Rundumaussicht zu genießen. Hier trafen wir die ersten „Väter“ mit Bollerwagen, Musik und reichlich Bier ausgerüstet. Wir wanderten weiter bis wir an die Straße nach Oberntief kamen. Da trafen wir auf die nächste Gruppe, die den Vatertag feierten. Wir überquerten diese und wanderten auf einem Feldweg nach Oberntief. Die Gastwirtschaft erwartete uns bereits und so bestellten wir gleich unsere Getränke und natürlich die „Riesen – Schnitzel!!!“ Sie wurden gleich Fotografiert und der Verwandtschaft „geApp’t“ um sie neidisch zu machen. Bernhart wurde beobachtet, ob er sein Schnitzel auch schafft, denn er hatte mich auf gezwickt, dass ihm die Portion wohl nicht reichen könnte.





Ich schaffte mein Schnitzel, aber Bernhart packte die Hälfte ein und musste sich ein bisschen „Schadenfreude“ gefallen lassen. Zum Abschluss gab es den roten Zwetschgenschnaps für alle. Jetzt machen wir uns wieder auf. Der Heimweg führte uns auf dem Steigerwald Panoramaweg und wir hielten Ausschau nach den Schmetterlingen, die hier, laut Infotafeln, herumflattern sollten. Am Waldrand fanden wir eine Stempelstation, zum Nachweis besuchter Naturschutzgebiete Deutschlands und siehe da, hier war ein Geocasch versteckt. Wir fanden Ihn auch ohne GPS-Gerät und trugen uns ins Logbuch ein. Zügig wanderten wir weiter am Drachen-Weiher mit den Olmen darin, durch einen Eichenhain bis zum Kurpark – Kneipbecken. Wassertreten, Armbäder und Salz Luft schnuppern erfrischte unsere müden Knochen. Auf den Weg zum Zug trafen wir Leute mit einem Leiterwagen und wir sangen, bis zum Bahnhof, mit ihnen Lieder. Es war wieder ein schöner Tag.

Euer Siggi