Tag des Wanderns:  Naturspaziergang in und um Schwabach

Dienstag 14.05.2019,

Wanderführerin Waltraud Bauer

TW Schwabach Pferdebrunnen - Brünst - Oberbaimbach – Unterbaimbach – Eichwasen - Schwabach.

Die Vorbereitungen  zum Tag des Wanderns  waren schon längst erledigt. Unser Pressewart schrieb Artikel für die Zeitungen und der Wanderverband stellte die ca. 400 Wanderungen der Wanderverbänden ins Internet. Auf einer Deutschland Karte konnte man sehen, wo alle Wanderungen stadtfanden. Als es soweit war sendete uns die Geschäftsführerin Ute Dicks des Wanderverbandes ein Paket mit Magneten, Sticker mit dem Logo vom Tag des Wanderns, Gutscheinhefte, Wander-Fitness-Pässe und Blumensamen für die Teilnehmer. Um die Aufmerksamkeiten besser verteilen zu können, beschloss ich kleine Tüten zu packen. Diese überreichte ich jeden Teilnehmer um 10:00 Uhr am Treffpunkt „Pferdebrunnen“ in Schwabach.








Meine FB Freundin und weitere 24 Wanderer, davon 8 Gäste erwarteten mich. Von den Gästen haben wir zwei Wanderer als Mitglieder gewinnen können! Nach einer kurzen Begrüßung, in der ich den Teilnehmern erklärte, warum es den Tag des Wanderns gibt, sind wir unseren „Naturspaziergang“ von Schwabach angegangen. Der Naturspaziergang stellt unterschiedliche Nutzungs- und Siedlungsformen des Menschen in städtischen Schwabach und Umfeld dar. Zunächst ging es an der Schwabach entlang bis zu der erste Infotafel über die Renaturierung der Schwabach. Wir folgten dem parallel verlaufenden Mühlbach bis zum Tierstimmenquiz. Es wurde auf den Knöpfe gedrückt bis die Vogelstimmen heißer wurden.
Nun zu den Streuobstwiesen und zum Forstwirtschaftsschild mit Erklärung ihrer ökologischen Bedeutung. Hier biegen wir rechts ab auf den breiten Weg des Trimmpfades bis zum Spinnennetzt. Auch wenn sich einige ekeln, die Spinnen sind äußerst nützliche Insektenjäger, nachzulesen auf dem beigestellten Schild, Wir folgten den Weg bis zur Hauptstraße und überqueren diese nach Oberbaimbach. Auf den Wiesen begegneten uns Bullen und Pferde im Gatter vor dem Ort. Auf der Straße nach Unterbaimach stand ein Verkaufsautomat, den wir uns genauer anschauten, was da feilgeboten wurde. Er beinhaltet regionale Nahrungsmittel und einige Wanderer nahmen sich Käse und Gummibärchen mit auf den Weg. Wir bewunderten einen schönen, rot blühenden Kastanienbaum und gingen weiter bis zum Abzweig nach rechts an freilaufenden Hühnern vorbei vom Bauern, der den Automaten mit deren Eiern befüllt. Nach einer Weile lotste uns das Wanderzeichen ein Stück durch den Wald nach Eichwasen. An der Gartenkolonie stand ein Schild über Extensivweide, das unsere Wanderer interessiert lasen, ebenso wie die Erklärung über die Trabantensiedlung am Stadtanfang. 




Insgesamt besuchten wir 13 Stationen auf unserem Weg. Endspurt über die Straße in den kleinen Park bis zum Krankenhaus, hinunter zur Schwabach bis wir wieder den Marktplatz erreichten. Alle Teilnehmer waren von dem „Naturspaziergang Schwabach“ bei herrlichstem Sonnenschein sehr begeistert. Einige Wanderer rundeten diesen schönen Tag mit einer Schlußeinkehr im Goldenen Stern ab, das überdies vom der Vereinstreffpunkt FAV Schwabach ist.

Eure Waltraud