Im schönen Pegnitztal

Samstag 30.03.2019

Vom Bahnhof Schwaig zum Wiesengrund, vorbei am Schwaiger Schloss, dabei handelt es sich um einen dreigeschossigen Rechteckbau mit einem, an der Südseite angesetzten polygonalem Treppenturm. Noch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein war das Schloss Zentrum eines kleinen Dorfes am südlichen Rand des Pegnitztales. Um das Schloss rankt sich die Sage von der "Weißen Frau", die in früheren Zeiten angeblich im Schloss gesehen wurde. Außerdem wurde überliefert, dass vom Schloss ein unterirdischer Gang zum Malmsbacher Schloss geführt haben soll. Nach dem Bauwerk biegen wir rechts ab, mit der Markierung Rot Ring, zum  Hallen- und Freibad "Pegnitzaue".
Nun führt uns der Weg nach links auf einen Wanderweg Richtung Behringersdorf. Der, gut angelegte Spaziergänger Pfad, führt zunächst über einen Holzsteg am idyllischen Flusslauf der Pegnitz entlang, weiter, bis zur großen Brücke. Früher gab es hier ein Flussbad. Wir überqueren sie und wandern linker Hand zur Ortschaft. Links neben uns hören wir das Rauschen der Pegnitz. Die gesamte Talaue zwischen Schwaig und Behringersdorf ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Wir gehen an den Reiterhof entlang und erfreuen uns an Matten von Veilchen. Danach gehen wir rechts nach Behringersdorf zur Einkehr. In der Ortsmitte ist die Evang. Luth. Pfarrkirche St. Maria Magdalena aus dem 18. Jahrhundert (1716-1719 mit Kern des Vorgängerbaus um 1440). Einige Meter weiter Richtung Westen, können wir einen Blick in den Vorhof des sogenannten neuen Schlosses (Tucherschloss) mit Barockportal aus dem 18. Jahrhundert werfen.





Wir gehen wieder zum Pegnitzgrund. Kurz nach der Sandsteinmauer biegen wir nach rechts ab und wandern den beschaulichen Weg entlang der Pegnitz, vorbei an Feldern und Wiesen. Wir überqueren einen Steg und erreichen Malmsbach. Gleich neben dem ehemaligen Bauernhof, mit eingeschossigem Sandsteinhaus und Fachwerkgiebel aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, befinden sich die Reste des einstigen Wasserschlosses aus dem 14./15. Jahrhundert. Neben dem Wassergraben und dem neu renovierten Torbau aus Sandstein mit Fachwerkobergeschoss und Walmdach, ist nur noch die Ringmauer der, um den Schlosshof gebauten Kleinhäuser, zu sehen. Der Weg führt uns nun in die Mustleitenstraße, vorbei an sehenswertem Fachwerk, sowie zugehöriger Fachwerkscheuer aus dem 17. Jahrhundert. Direkt in der Ortsmitte laden Bänke neben einem Dorfbrunnen und einem im Jahre 1871 gepflanztem Feldahorn zum Verweilen ein. Unser Weg geht Richtung Ortsmitte von Schwaig, mit Halt an einer Eisdiele, zum Bahnhof. Warum die Eisdiele? Es war, für die Jahreszeit zu warm!


Euer Siggi