Blick zur Lorelei

Donnerstag 22.August 2019

"Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn."
Einige unserer Wanderer erinnerten sich noch an Heinrich Heines "Loreley", als wir vor dem gleichnamigen Fränkischen Felsen südlich von Georgensgmünd standen.

Die Lorelei zieht mit ihrem Gesang die Rhein-Schiffer so ihren Bann, daß
"die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lore-Ley getan."
Ganz so dramatisch ging es dann an der Lorelei der Schwäbischen Rezat doch nicht zu.
Dramatik gab es gab es aber gleich zu Beginn der Wanderung. Der Zug von Schwabach nach Georgensgmünd mit Wanderführerin Waltraud an Bord ist ausgefallen, so daß sie sich kurzerhand entschloß, mit dem Taxi zu kommen. Welch tolle Geste für die 13 in Eigeninitiative angereisten Wartenden. Vielen Dank.



Auch das Wetter dankte es ihr - Sonnenschein begleitete uns die gesamte Strecke. Vom Fuß der Lorelei ging es zunächst nach Niedermauk, wo die Wege weiter durch Wald führten. Die vergangenen feuchten Tage gepaart mit dem warmen Wetter ließen Pilze sprießen und einige Wanderinnnen ersammelten sich eine Abend Mahlzeit währen der Wanderung. Die Natur hatte sich von der Sommerhitze und gut erholt und zeigte sich mit voller Blumenpracht. Auch eine Blindschleiche kreuzte underen Weg.
Die weitere Tour führte uns über den Lorelei-Felsen zurück nach Georgensgmünd. Nicht von allen beachtet, hatte man dann doch noch einen imposanten Blick auf den Felsen.
Mit einer Einkehr im Landgasthof Eichhorn krönten wir dann den schönen Wandertag.








Text und Bilder:  Henry Siggelkow