Wanderung zum Mühlentag Hainmühle

Montag, 10.Juni 2019

Mühlentag in Morsbach mit Mühlenbetrieb und zurück nach Tittling. Eine sehr schöne Wanderung mit Landschaftspanorama, Bilder wie in Südtirol, alles vor der Haustür, was will man mehr! Schrieb Herbert Schmauser.

Früher mussten die Bauern alles von Hand machen und sehr hart arbeiten. Aus dieser Zeit stammt der Brauch des Erntedankfestes, das wir im Herbst feiern. Damit bedankten sich die Menschen bei Gott für die Ernte. Denn ohne Ernte hätten sie im Winter nichts zu essen gehabt. Um Getreide anzubauen, muss der Bauer im Frühjahr die Felder pflügen, also umgraben. Dann zieht er Furchen und sät darin die Körner aus. Im Sommer düngt er das Feld. Im Spätsommer, wenn das Getreide reif ist, mäht er es mit dem Mähdrescher. Die Körner werden in Säcke gefüllt und zum Müller gebracht, der sie zu Mehl mahlt. Auf unseren Feldern wachsen vor allem Weizen, Gerste, Hafer, Roggen und Dinkel. Aus Weizenmehl wird viel gebacken. Aber Weizen wird auch an Tiere verfüttert. Gerste braucht man zum Bierbrauen und als Viehfutter. Hafer ist in deinem Müsli. Auch Pferde essen es gerne! Aus Roggenmehl macht man dunkles Brot und Dinkelmehl ist besonders gesund. Wenn Dinkel halbreif geerntet wird und seine Körner getrocknet werden, nennt man das Ergebnis Grünkern.

Daraus lassen sich leckere Gerichte zaubern.



Eure Silvia