Auf den Druidenweg

Donnerstag 19.September 2019



Von Georgensgmünd über Mäbenberg und zurück zum Bahnhof nach Unterheckenhofen. Eine sehr schöne Wanderung mit Landschaftspanorama und Maisfeld im Vordergrund. Wir probierten, ob der Mais noch essbar war, aber er war aber schon zu hart, nur was zum häckseln für die Bauern und ihr liebes Vieh.





Nach dem Ausblick über die Fränkische Alb mündete der Weg in den Wald, vorbei an Hopfenstangen, die schon abgeerntet waren. Wir überquerten eine Straße und wanderten gerade aus durch den Wald zur Steinbildsäule und hielten inne zur erste Rast. Durch das Waldstück Druidenstein, leider war der Weg wegen Windbruchs gesperrt, zweigten wir, wie schon bei unserer Vorwanderung, unmarkiert ab. Wir mussten auch hier über umgestürzte Bäume klettern oder außen herumlaufen. Auf dem Pfad durch das Unterholz sahen wir noch blühende Preiselbeeren und auch Brombeeren, die allerdings noch nicht reif waren. Am Atlasweiher, einem stillen kleinen Waldsee, wo die Frosche um die Wette quaken, vorbei, wanderten wir bis zum Friedhof von Mäbenberg. Zu unserem Pech hat am Donnerstag das Kuhcafe nicht auf, so dass wir unsere Rucksackverpflegung auspackten und auf den Bänken, in der Stille des Gottesackers, verweilten. Frisch gestärkt erreichten wir die Dorfkirche. Sie wurde 1489 dem heiligen Oswald geweiht und trägt eine Gedenktafel für den bekanntesten Sohn des Dorfes, Konrad von Megenberg, der dort 1309 geboren wurde und 1374 als Domherr in Regensburg starb. Er schrieb das „Buch der Natur“ in deutscher Sprache und gilt als bedeutender Theologe und Naturforscher des Mittelalters. Wir bogen rechts nach der Kirche ab und da steht ein Wahlnussbaum, den wir betrachteten und gegenüber die Weintrauben am Haus. Vor uns ein Talweg mit einem Weiher. Es glitzerte das hohe Gras in der Sonne und die Weiheroberfläche war, mit grünen Schwebealgen bedeckt, so dass wir das Wasser nicht sahen. Wir genossen die Sonne an diesen kühlen Tag und kamen nach Rittersbach vorbei am Bratwurst Hotel in Richtung Sportplatz. Hier bogen wir links in einen Feldweg ein, der am Rittersbach entlangführte. Nach einiger Zeit begegneten wir Waldarbeitern, die den Windbruch aufräumten. Abermals konnten wir den beschilderten Weg nicht benutzen und bogen in einen Feldweg ein, behielten die richtige Richtung und erreichten wieder den Wanderweg, der uns zu den Weihern bei Unterheckenhofen führte. Am Bahnhof angekommen mussten wir nur 10 Minuten warten bis der Zug kam, der uns nachhause brachte.




Alle Wanderer sagten: „Das war eine herrliche Wanderung, es war das richtige Wanderwetter nicht zu kalt und nicht so warm und eine tolle Wandergemeinschaft. Danke liebe Waltraud.“  

Eure Waltraud