Von Spalt durch die Massendorfer Schlucht zur Bärenburg

Donnerstag 05.09.2019, Wanderführerin Kristiane Reiber, 15,7 km
(Bild Streckenführung)



Es ist bewölkt und etwas kühl - also bestes Wanderwetter -  als sich die Wandergruppe in Spalt auf den Weg macht. Zunächst geht's durch die Gänsgasse, wo wir an Spalter Künstlerhäusern und einem alten Hopfenbauerhaus vorbeimarschieren.
Über dem Weg "Am Heiligen Abend" wandern wir in die Massendorfer Schlucht. Welch imposante Blicke bieten sich uns auf die mächtigen Burgsandsteine in der Schlucht, welche die Schmelzwasser der Eiszeit tief ausgewaschen haben. Man könnte sich glatt vorstellen, dass hier einige Neandertaler ihre Höhlen hatten.





Oben auf der Massendorfer Ebene bläst der Wind kalt, doch zum Aufwärmen es gibt heißen Kaffee und Spalter Bier, welches mein Mann Rudi herbeigebracht hat. Da geht's doch gleich viel besser weiter, vorbei an alten Grenzsteinen, welche Ende des 18. Jahrhunderts die Grenze des Erzbistums Eichstätt und der Großherzogtums Ansbach markierten. Wir entdecken einige seltsame Auswüchse am Mais, selbst Marianne weiß da nicht weiter.  
In der Pflugsmühle können wir nun unseren Hunger vortrefflich stillen. Wir sitzen gemütlich im Wintergarten, da es weiterhin recht kühl ist. Danach geht's wieder bergauf hoch zur Bärenburg, einer Fliehburg aus vorchristlicher Zeit. Wir wandern auf einem schönen Pfad entlang des alten Walls - wie groß doch das Gelände ist!
Als wir den Wald verlassen, bietet sich ein herrlichen Ausblick auf Spalt und auf sein Mühlreisighaus, einem der schönsten Hopfenhäuser Spalts. Die Spalter Kirchtürme immer im Blick wandern wir gemächlich bergab nach Spalt. War mal wieder schön, sind sich alle am Ende einig!


Bericht: Kristiane Reiber; Fotos: Walter Müller