Im Spalter Hügelland – mein Einstand als Wanderführerin beim FAV

Donnerstag 02.08.2018, Wanderführerin Kristiane Reiber, 10 km

Vom Startpunkt „Altes Rathaus“ in Spalt gehen wir vorbei an den typischen Hopfenhäusern mit ihren steilen Dächern durch die Gänsgasse und verlassen die Stadt durch das „Gänslu“. Entlang der Stadtmauer steigen wir hinauf zum ersten Aussichtspunkt mit Blick auf den Reifenturm und die beiden Spalter Stiftskirchen St. Emmeran und St. Nikolaus.
Dann geht’s weiter bergauf entlang des Galgenbergs mit schönen Ausblicken auf Spalt, dann wieder bergab – schließlich sind wir ja im Spalter Hügelland. Die Kühle des Waldes umfängt uns nun – welch Wohltat bei der Hitze!
Weiter ins Schnittlinger Loch, das durch Auswaschungen und Unterspülungen des Burgsandsteins entstanden ist. Hier ist es so angenehm feucht und kühl, dass wir für den nächsten Aufstieg gut gerüstet sind.





Verursacht durch die Hitze und die steilen Anstiege tritt bei einigen Wanderern „Unterhopfung“ auf, die von meinem Mann Rudi schnell behoben wird
Wir wandern weiter zur 300 Jahre alten Schnittlinger Eiche, einem imposanten Naturdenkmal mit toller Aussicht auf den Großweingarter Berg. Nun wieder hinab ins Zigeunerloch, dem kleinen Bruder des Schnittlinger Lochs. Im dreißigjährigen Krieg soll es als Zuflucht für die Dorfbewohner gedient haben, später als Versteck für allerlei Gesindel.
Ein letztes Mal geht es bergauf – zum Glück im Wald, denn es wird immer heißer. Endlich erblicken wir Burg Wernfels, eine der schönsten Jugendherbergen Deutschlands.
Die Mittagseinkehr im Biergarten des Gasthof Blumental und der Abschluss im Cafè „Alte Backtub’n“ stellt bei allen Wanderern die Kräfte wieder her.



Bericht: Kristiane Reiber, Fotos: Roland Rikisch