Im Grenzgebiet der Burgherren und Markgrafen

Donnerstag, 15.März 2018
Von Sachsen b. Ansbach wanderten 21 Wanderer, davon 7 Gäste, bei herrlichem Sonnenschein den LiSa-Wanderweg (das Bucheckern Zeichen) entlang bis Herpersdorf. Ab hier kannte ich eine Abkürzung und wir wanderten ohne Markierung weiter durch einen lichten Wald. Unterwegs lies ich mein GPS Programm mitlaufen, um die Tour aufzuzeichnen. Das bewährt sich, wenn ich wieder mal die Wanderung wiederhole. Unterwegs hatten wir schöne Aussichten ins Rezattal. Angekommen in Lichtenau, gab es heute im Gasthaus „Zur Linde“ Schlachtschüssel und viele andere leckere Gerichte. In der Gaststube loderte das Feuer im Holzofen und verströmte behagliche Gemütlichkeit. Nach den Essen füllte ich einen Behälter mit einer Portion Schlachtschüssel für Siggi, der sich darüber zum Abendessen riesig freute.



Wir überquerten die Fränkische Rezat und erreichten die massive Festung Lichtenau, die heute die Außenstelle desStaatsarchivs Nürnberg beherbergt. Die Historie über die Festung kann man unter lichtenau.historische-grenze.de nachlesen. Der Eingang ins Innere der Festung war offen und ich erzählte die Geschichte der Festung meinen Wanderern bei unserem Rundgang, und wir bestaunten die schöne Sonnenuhr. Weiter führte uns der Weg entlang des Ufers der Fränkischen Rezat. Einige Teilnehmer fragten: „Wo führst du uns denn hin, der Trampelpfad hört da vorne doch auf?“. Ich schmunzelte, bog scharf links ab und wir standen wieder auf unserer markierten Ackerstraße. Sie führte zum Enten-Gehege und sofort watschelte das Geflügel auf uns zu. Sie meinen bestimmt, wir hätten was zum Füttern dabei. Auf den Weg nach Rutzendorf konnten wir schon von weiten Sachsen bei Ansbach sehen. Dort angekommen, besuchten wir die Kirche. Ihre Besonderheit ist, dass sich über dem Altar die Kanzel befindet. Nun nur noch zum Bahnhof, die S-Bahn nach Nürnberg fuhr gerade ein und wir verabschiedeten uns von den Autofahrern winkend. „Bis zur nächsten Wanderung – tschüss!“ 








Eure Waltraud   
Bilder: H.Siggelkow