Geheimnisse & Ruinen

Am 1. Mai ging die 18 km Tour vom Dollnsteiner Bahnhof los.



Wir, die 12 Wander vom Fränkischen Albverein Schwabach e.V. mit einigen Gästen und einem Hund, wanderten gleich bei Dollnstein die Wacholderhänge hoch.  Hier ist Trittsicherheit auf zwei Beinen und vier Pfoten erforderlich! Unter uns das Urdonautal mit herrlichem Weitblick. Ihr müsst Euch vorstellen, dass da die Donau geflossen ist. Ein Strom, der breiter und tiefer sein musste als alles was wir uns heute vorstellen können. Seine Natur in voller Pracht können wir heute noch genießen. Der Trampelpfad staubt mit jedem Schritt, das trockene Gras knistert. Von hoch oben erst ist die gesamte Dimension des Tals zu erkennen. Hervorstehende Felsformationen an den Hängen. Hügelige Waldstücke wie hohe Wellen am Horizont. Weiter, stetig bergan, kamen wir an Holzschildern vorbei auf denen Sprüche standen die Schulkinder aus Eichstätt entwarfen. Unser Wanderweg führte nach Konstein mit seinem berühmten Kletterfelsen, dem Dohlen Felsen. Dort rasteten wir. Im Herzen des Urdonautals liegt Wellheim, dessen Wahrzeichen, die Burg Wellheim, über dem Urstromtal thront und weiter gings zum Sommerkopf einen Aussichtsfelsen, der seinen Namen wahrlich verdient. Nach Erreichen und Besichtigung der Burg Wellheim ging es, mit Blick zum Dohlen Felsen nach Aicha zum Mittagessen, vorbei an Hügelgräbern mit etwa 80 Grabhügel aus der Bronzezeit. Nach der Einkehr, wie immer bergauf, geht es, nach dem Anstieg, gemütlich zurück nach Dollnstein zum Bahnhof. Es war ein wunderbarer Tag.

Eure Silvia Frey