Über den historischen Marktplatz Creußens und die Rotmainquelle nach Lindenhardt

Sonntag, 25.2.2018

Die Premieren-Wanderung von Silvia Mößner u. Bernd Schreiner fand unter optimalen Wetterbedingungen in Oberfranken statt. Von Creußen führte sie zur Rotmainquelle , dann über Lindenhardt weiter nach Pegnitz.
Trotz ihrer wechselvollen Geschichte, präsentiert sich die einst von Zerstörung durch Feuer u. kriegerische Auseinandersetzungen heimgesuchte Stadt Creußen heute als hübsches Kleinod. Insbesondere die Kirche, die Stadtmauer u. das Hintere Tor lassen das Flair einer historischen Stadt aufleben.
Durch den Lindenhardter Forst ging die Wanderung dann zur Rotmainquelle. Der Rote Main - einer der beiden Quellflüsse des Mains – fließt nur 70 km bevor er sich mit dem Weißen Main zum Main vereinigt.  Der Rote Main durchfließt ein Gebiet mit lehmhaltigen Böden und führt, vor allem nach Regenfällen, viel Schwebfracht mit sich. Daher nimmt er eine rötlich-braune Färbung an, was zu seinem Namenszusatz geführt haben soll.



Die Energiewende zeigt sich deutlich im Lindenhardter Forst, den die Gruppe auf dem Weg nach Lindenhardt durchquerte. Hier ist in den vergangenen Jahren der sog. OstwindPark Rotmainquelle entstanden. Die Windräder befinden sich im Besitz einer Genossenschaft, an der sich ca. 300 Bürger auch aus der Umgebung mit Einlagen beteiligt hatten. Ca. 12.000 Haushalte können durch die gewonnene Energie mit Strom versorgt werden.
Dass die Oberfranken ein ordentliches Bier brauen, konnte die Gruppe dann im Brauereigasthof Kürzdörfer testen. Der Wirt hat diesen Gasthof im Blockhausstil errichtet. Sehenswert, gemütlich und leckeres Essen.
Von Lindenhardt ging es dann die restlichen 13 km der Wanderung über Buchau weiter nach Pegnitz, wo die Gruppe nach einem kurzen Abstecher zur Pegnitzquelle die Wanderung abschloss.